Über Essen philosophieren

Im Salon Gastrosophique guckt der Autor Dr. Peter Peter philospisch in die Töpfe der Küchen Europas. Wir waren zu Besuch bei der Veranstaltung im Cafe Luitpold, die Gastronomie und Philosophie zusammenbringen möchte.
Italienisches Lebensgefühl beim Salon Gastrosophique | Foto: Monika Schreiner
Italienisches Lebensgefühl beim Salon Gastrosophique | Foto: Monika Schreiner

Warum sich dem Thema Essen nicht einmal auf andere Weise nähern? Denn nicht nur die Speisen an sich stecken voller Geschmackserlebnisse, sondern auch die Rituale rund herum können spannende Geschichten erzählen. Beim Abend PASTA E EMOZIONE im Palmengarten des Cafe Luitpold habe ich im März allerhand über Europas beliebteste Küche erfahren. Nicht nur durch den Referenten des Abend Herrn Dr. Peter Peter, sondern auch in der Diskussion mit dem Publikum.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass es in München eines der ersten italienischen Lokale Deutschlands gegeben hat? Zugegeben beim Ruf Münchens als nördlichste Stadt Italiens ist das nicht verwunderlich. Sepp Deutelmosers hieß der Wirt, der 1890 die Osteria Bavaria eröffnete. Und das Erstaunliche ist, auch heute kann man dort noch mediterran speisen, nur der Name hat sich geändert. Mittlerweile nennt sich das Restaurant in den historischen Räumen Osteria Italiana und bietet das perfekte Flair für einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Italien.

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Dr. Peter Peter erläutert die Besonderheiten der italienischen Küche | Foto: Monika Schreiner

Solche und andere Anregungen bietet der erfahrene Reise- und Gastroautor Peter Peter seinen Gästen in der monatlichen Reihe Salon Gastrosophique. Als Fachmann auf diesem Gebiet hat er mehrere kulturgeschichtliche Bücher zum Thema Essen geschrieben. Unter anderem das Buch Cucina e Cultura: Kulturgeschichte der italienischen Küche, welches er im Anschluss an die Veranstaltung auch signierte.

Nicht nur die Gedanken an Urlaub werden an diesem Abend genährt. Immer wieder gibt es kleine Pausen, bei denen typisch italienische Gerichte aufgetragen werden. Das Drei-Gänge-Menu besteht aus einer Minestrone, Involtini vom Maishuhn an Tomaten und einem Himbeersorbet mit Limoncello.

Die Hauptspeise des Abends: Involtini vom Maishuhn | Foto: Monika Schreiner
Die Hauptspeise des Abends: Involtini vom Maishuhn | Foto: Monika Schreiner

Exklusive der Getränke kostet das Menü 25 Euro pro Person. Wie gewohnt waren die Speisen sehr schön angerichtet und geschmacklich vorzüglich. Als einziges hätte ich mir noch gewünscht, dass die Gerichte inhaltlich noch mehr mit dem Vortrag verknüpft gewesen wären.

Weiter geht’s beim Salon Gastrosophique im April mit einem Einblick in die bayerische Küche ( mit MOKKA IN DER HUNDINGHÜTTE – Facetten bayerischer Tafelkultur) und im Mai mit Frankreich (DOUCE FRANCE – La Grande Nation culinaire), bevor die Reihe in die Sommerpause geht.

Die kulinarische Reise geht mit einem Himbeersorbet zu Ende | Foto: Monika Schreiner
Die kulinarische Reise geht mit einem Himbeersorbet zu Ende | Foto: Monika Schreiner

Weitere Termine des Salon Gastrosophique im Cafe Luitpold:

MOKKA IN DER HUNDINGHÜTTE
Facetten bayerischer Tafelkultur
14.04.2016

DOUCE FRANCE
La Grande Nation culinaire
19.05.2016

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 089 / 24 28 75-11 oder per Email an info@cafe-luitpold.de

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