Im Volkstheater steht diese Woche die nächste Premiere an. “Der Stellvertreter” von Rolf Hochhut ist die einzige Inszenierung in dieser Spielzeit, die der Intendant des Hauses, Christian Stückl, selbst in die Hand nimmt. Das Stück des zeitgenössischen Autors handelt von einem fiktiven Jesuitenpater der dem Holocaust nicht tatenlos zusehen will und deshalb mit Papst Pius XII. Kontakt aufnimmt um ihn für den Widerstand gegen das NS-Regime zu gewinnen. Sein Engagement bleibt vergebens und der Jesuitenpater geht als “Stellvertreter” des Papsts nach Auschwitz.
“Dieses Stück ist ein Geschichtsdrama im Schillerschen Sinne. Es sieht, den Menschen als Handelnden, der im Handeln „Stellvertreter“ einer Idee ist: frei in der Erfüllung dieser Idee, frei in der Einsicht in die Notwendigkeit sittlichen, menschenwürdigen Handelns.”
( Erwin Piscator )
Monikas Eindrücke von der Premiere: “Geschichtsstunde im Volkstheater”
“Der Stellvertreter” von Rolf Hochhut
Münchner Volkstheater
Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Vorstellungen am 30.01.2012, 31.01.2012, 09.02.2012, 10.02.2012, 19.02.2012, 25.02.2012, 07.03.2012
Karten kaufen im Onlineshop des Münchner Volkstheaters
Pressespiegel:
“Der Vatikan und die Gaskammern” sueddeutsche.de, 26.01.2012
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2 Kommentare
Brigitte sagte
am 26.01.2012 um 14.05 Uhr
Ich war auch bei der Premiere und fand vor die Leistung des Hauptdarstellers herausragend!
Margret sagte
am 7.12.2012 um 03.52 Uhr
Was gehen uns alte deutsche Gespenster an? Eine Theaterspukreise zu Hochhuths „Stellvertreter“ im Münchner Volkstheater und einer „Rommel“- Uraufführung in Ulm.