Tweetwalk im Schlosspark Nymphenburg

Der gestrige Sonntag stand ganz im Zeichen des Lustwandelns. Allerdings im modernen Sinne, ausgestattet mit iPhone oder iPad. Denn ohne diese Geräte gibt es keinen Tweetwalk und auch keine Benutzung der neuen "Nymphenburg App", die einen auf eine kleine Rundreise durch den Schlosspark Nymphenburg schickt.
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Den Park mit einer Führung mal von einer anderen Perspektive sehen | Foto: Monika Schreiner

Der gestrige Sonntag stand ganz im Zeichen des Lustwandelns. Allerdings im modernen Sinne, ausgestattet mit iPhone oder iPad. Denn ohne diese Geräte gibt es keinen Tweetwalk und auch keine Benutzung der neuen „Nymphenburg App“, die einen auf eine kleine Rundreise durch den Schlosspark Nymphenburg schickt.

Am besten man lädt sich die App vor seinem Spaziergang runter, denn mit circa 180 MB ( iOS Version ) ist diese nicht gerade klein. Dafür kann sie eine Menge. Sie bietet Tourenvorschläge, gibt aber auch unabhängig davon Auskunft über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Je nach Interesse kann man wählen zwischen den Bereichen Garten, Monumente und Wasser. Daneben enthält die App Bildgalerien, Animationen, kurze Texte sowie ein Spiel. Ist man an einer Stelle im Park, wo es etwas Besonderes zu berichten gibt, macht sich die Anwendung bemerkbar und man kann sich entscheiden, ob der Text wie bei einem Audioguide vorgetragen wird oder ob man ihn lieber selber lesen möchte.

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Startpunkt des Tweetwalks im Nymphenburger Schlosspark | Foto: Monika Schreiner

Uns hat die App indirekt auch einen neuen Blick auf den Schlosspark gewährt, waren wir doch im Rahmen ihrer Neueinführung mit Mitarbeitern der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen unterwegs. In der Regel geht man einfach durch den Park und geniesst die Natur ohne sich Gedanken zu machen, was alles hinter einfachen Dingen wie einer Brücke für spannende Geschichten stecken können.

Nur schwerlich kann man sich vorstellen, dass der Park im Laufe der Zeit einschneidend verändert wurde, passt er doch scheinbar so gut in das Gesamtbild der Schlossanlage. Dafür war, wie wir erfahren haben, der Gartengestalter Friedrich Ludwig Sckell verantwortlich, der Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem ursprünglichen Barockgarten einen englischen Landschaftsgarten machte. Ein besonderes Highlight erwartete mich an der Amalienburg. Wurde ich doch aus den Teilnehmern des Tweetwalks ausgelost, um auf das Dach derselbigen steigen zu dürfen. Was für ein Erlebnis und was für eine Ehre. Denn normale Besucher dürfen nicht die abenteuerlich kleine Hühnerleiter raufsteigen und dort stehen, wo einst die Herzogin Amalia gestanden hat, um ihre Fasane zu schiessen. Napoleon tat es ihr übrigens einige Jahre später gleich. Doch das Einzige, was ich dort oben schiesse, sind Fotos. Und natürlich geniese ich den wunderbaren Ausblick auf die Lichtung.

Zurück am Boden hätte ich noch Stunden durch den Schlosspark Nymphenburg wandeln können, aber unsere Führung neigte sich dem Ende zu und somit auch ein wundervoller Vormittag im Nyphemburger Schlosspark. Ach, bevor ich’s vergesse, die App gibt es kostenlos zum Download und kann wahlweise auf Deutsch oder Englisch benutzt werden. Ist also auch was, wenn man selbst keine Zeit hat den Besuch herumzuführen und ihn allein zum Sightseeing losschicken muss.

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Nun weisen nicht nur Schilder den Weg durch den Park, sondern auch eine App | Foto: Monika Schreiner

Danke nochmals an die Kulturkonsorten für das Organisieren und an die Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen für die tolle Führung. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir – jetzt mit App ausgerüstet – auf den Spuren der bayerischen Herzöge im Park unterwegs waren.

Schloßpark Nymphenburg

#wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Schlosspark_Nymphenburg
#web schloss-nymphenburg.de/

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