Das ewig junge Theaterfestival

Zum Theaterfestival radikal jung am Volkstheater werden jedes Jahr junge Regisseure/innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum mit ihren Produktionen eingeladen.
Evolt Maralago | Foto: Cjulian Roeder

Das Radikal Jung Festival im Volkstheater zählt seit Jahren zu unseren Lieblingen in der Münchner Kulturszene. Innerhalb einer Woche werden vierzehn Stücke und Performances gezeigt, die sich durch eines auszeichnen, sie sind von Newcomern inszeniert oder die Stoffe sind neu oder erst kürzlich für die Bühne adaptiert worden.

Medusa Bionic x | Foto: Nyssos Vasilopoulos

Deshalb ist die Zahl der Erst- und Uraufführungen besonders hoch. Auch dieses Jahr hat das Volkstheater wieder ein spannendes Programm zusammengestellt. Ein Highlight eröffnet das Festival: Medusa Bionic Rise von The Agency. Darin wird der Frage nachgegangen, ob (körperliche) Bewegung polistisch sein kann. Die Aufführung findet auf dem Gelände des Z-Common Ground statt, einer Zwischennutzungsfläche, die erst nach dem Festival für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

White Ariane | Foto: Bas de Brouwer

Ein Thema, das im Moment viel in den Medien ist, ist die Arbeit von Clowns. Erst kürzlich gab es dazu einen Film, nun taucht er auch im Theater auf – nämlich im Cafe Populaire. Der Tages-Anzeiger hat die Inszenierung des Theaters Neumarkt als „derzeit etwas vom Witzigsten, was auf hiesigen Bühnen läuft“ beschrieben. Geschrieben und inszeniert hat das Stück Nora Abdel—Maksoud. Für ihre bisherige Arbeit wurde die Regiseurin mehrfach ausgezeichnet.

Die Hauptstadt | Foto: Matthias Heschl

Einen Roman hat die Regisseurin Lucia Bihler auf die Bühne gebracht, nämlich „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse. Letzter hat dafür 2017 den deutschen Buchpreis bekommen. Inszeniert wurde das Stück rund um Europa und dessen Bürokratie von dem Wiener Schauspielhaus.

Yung Faust |Foto: Julian Baumann

Auch die Münchner Kammerspiele sind dieses Jahr als Aufführungsort mit dabei. Leonie Böhm inszeniert „Yung Faust“ nach Johann Wolfgang von Goethe. Zusammen mit Annette Paulmann, Julia Riedler und Benjamin Radjaipour legen sie die echten Gefühle des Fausttextes frei.

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Durée d’exposition | Foto: Marie Charbonnier

Den fotografischen Raum auf der Bühne erforscht „Durée d‘exposition“ mit dem erst vor zwei Jahren gegründeten Ensemble Animal Architecte.  Unter der Regie von Camille Dagen ergründet es den Moment der fotografischen Belichtung unter philosophischen Aspekten. Die Aufführungssprache ist Französisch mit deutscher Übertitelung.

Aufgrund der besonders spannenden Auswahl in diesem Jahr sind viele der Vorstellungen schon so gut wie ausverkauft. Karten solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig besorgen. Entweder über München Ticket oder direkt beim Volkstheater.


radikal jung


27. April bis 5. Mai 2019
Münchner Volkstheater
https://www.muenchner-volkstheater.de/radikal-jung/das-festival

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