Schauen, hören, riechen, schmecken, essen

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Kitchen Sound Performance | Foto: Monika Schreiner

Wie klingt Kochen? Ich denke, darüber haben sich bisher die wenigsten Gedanken gemacht. Drei Künstler aus Wien schon. Sie haben daraus sogar eine abendfüllende Veranstaltung gemacht, die Kitchen Sound Performance. Seit über drei Jahren gastieren sie damit an den unterschiedlichsten Orten und lezten Freitag waren sie zu Gast im Hukodi. Bei den Shows geht es immer familiär zu, denn es können nicht mehr als dreissig Personen daran teilnehmen. Die Kitchen Sound Performance sind die beiden Köchinnen Titi Laflora und Fräulein Terpsi sowie der Soundtüftler Keinkein. Was zubereitet wird, wird verkabelt, aufgenommen und gegessen. So wie die Zutaten im Topf Stück für Stück mehr werden, so werden es auch die Geräusche. Es entsteht ein Klangteppich,  der während des Kochens anschwillt und schliesslich in einer Esspause mündet.

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Gruß aus der Küche | Foto: Monika Schreiner

Fünf Akte gibt es insgesamt, jeder hat sein eigenes „Lied“. Owohl sich die Gerichte nicht ändern, ist der Klang von Performance zu Performance nie derselbe.
Begonnen werden die Akte jeweils indem dem Publikum die Zutaten aufgezählt werden. Die Gerichte sind einfach und schnell zu machen, aber sehr lecker und immer mit einem kleinen Dreh. Am meisten hat mich das Herstellen von Pasta beeindruckt, das beim Zuschauen etwas Ästhetisches hatte und auch beim Verkosten ein Erlebnis war, denn es wurden einmal frische selbstgemachte Pasta serviert und einmal Getrocknete, die im Geschmack ganz anders war.

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Pasta basta | Foto: Monika Schreiner

Da an dem Abend gleichzeitig Halloween war, ließen es sich die beiden Künstlerinnen nicht nehmen, einem Gericht eine zusätzliche Kürbisnote zu geben. Eine kleine Horrorshoweinlage war ebenfalls mit inbegriffen.

Wer das Trio live erleben will, kann sie für die eigene Veranstaltung buchen, weitere Termine auf der Homepage.

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