#design 26. Juni 2018 //

Auf einen Kaffee mit … Valerie von Heimatformat

Heimatformat Papeterie Postkarten München - ISARBLOG

…das hat schon der Monaco Franze gewußt | Foto: Monika Schreiner

Das Thema “Heimat” gut zu verpacken ist gar nicht einfach. Es gibt massenweise kitschige Postkarten, T-Shirts oder sonstige Souvenirs, die das Thema Bayern aufgreifen. Aber damit es auch bei den Einheimischen gut ankommt, muss es schon gut gemacht sein. Sofort begeistert haben mich die Postkarten von Heimatformat, als ich sie vor zwei Jahren zum ersten Mal entdeckt habe. Sie schaffen es eine Brücke zu schlagen zwischen Tradition und Moderne. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es die Karten inzwischen in vielen Läden in Bayern, aber auch im Norden der Republik gibt.

Heimatformat Papeterie Postkarten München - ISARBLOG

Schuaplattla Postkarte | Foto: Monika Schreiner

Hinter Heimatformat steht die Grafikdesignerin Valerie Wolf. Mit ihr treffe ich mich im Little Rabbits Room an Wiener Platz. Wie wir festgestellt haben, wohnen wir beide in Haidhausen – nur daß Valerie auch noch zwei Wochen im Monat in Leipzig arbeitet. Deshalb ist ihre Zeit in München immer sehr knapp bemessen und ich freue mich besonders, sie auf einen Kaffee zu treffen und mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen.

Valerie mit Ihrem Dackel Rudi | Foto: Monika Schreiner

Heimatformat, verrät mir Valerie, ist ein echtes Herzensprojekt. Und es ist ein thematischer Ausgleich zu ihrem Job als Grafikdesignerin für die Energiewirtschaft. Begonnen hat das Projekt vor ungefähr vier Jahren bei einem Letterpressworkshop in der Druckwerkstatt Höflich, an dem sie mit zwei befreundeten Grafikerinnen teilgenommen hat. Hier entstand auch die erste „Ois Guade Karte“, die auf Anhieb alle begeisterte. Inzwischen sind immer mehr Motive dazu gekommen. Karten zur Hochzeit, Geburt, Geburtstag, Weihnachten, Ostern, aber auch Geschenkpapier.

Urspürnglich wollte Valerie die Karten mit dem Letterpress-Verfahren alle selbst drucken, aber durch den raschen Erfolg konnte sie der Nachfrage nicht mehr Herr werden. Mittlerweile gibt ungefähr 30 Kartenmotive zu kaufen und die Papeterieprodukte sind weiterhin „Made in Minga“.

Heimatformat im “Servus Heimat” Laden Herrsching | Foto: Monika Schreiner

Insprieren läßt sich Valerie zum Beispiel durch Trachtenstoffe. Aber auch von ihren begeisterten Kunden und Händlern bekommt sie Feedback, was an Motiven gefragt ist. Eines steht fest, der geborenen Münchnerin gehen die Ideen so schnell nicht aus. Ihr neueste Kreation ist ein Anstecker in Brezenform. Der ist super zum Aufbrezln für die Wiesn, aber auch für den Alltag. Vielleicht auch für den Biergarten, einem der Lieblingsorte von Valerie. Auch sonst ist die Münchnerin sehr traditionsverbunden. Zu den passenden Gelegenheiten trägt sie gerne Tracht.

Verschenkt doch einen treuen Begleiter | Foto: Monika Schreiner

Zu unserer Verabredung hat Valerie den Rudi mitgebracht. Den Dackelrüden hat sie gerade erst ein paar Wochen und er ist ein großer Herzensbrecher. Er sorgt nicht nur bei uns für Gesprächsstoff, sondern auch bei den Passanten. Da hat es mich natürlich interessiert, ob der Dackel bei der Entwicklung ihrer Pins Vorbild war.

Der Dackel Rudi ist ein echter Herzensbrecher | Foto: Monika Schreiner

Lustigerweise war es grad anders rum, sagt Valerie. Sie ist mit Berner Sennenhunden aufgewachsen und wollte sich gerne wieder einen anschaffen. Nachdem Valerie die ersten Monaco Dackel Super Pins entworfen hatte, kam Ihr Freund auf die Idee mit dem Dackel. So kam Rudi in die Familie, von dem wir sicher noch die ein oder andere Geschichte hören werden.

Heimatformat

In München könnt ihr die Produkte von Heimatformat zum Beispiel bei der Buchhandlung am Gasteig zu kaufen. Valerie ist auch regelmäßig auf Messen wie dem Stijl Design Markt unterwegs. Das komplette Sortiment (also Kalender, Pins, Karten und Geschenkpapier) findet Ihr in Ihrem Online Shop: http://heimatformat.de

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