Erika Mann im Hildebrandhaus
bis zum 30.06.2020

Die Ausstellung Erika Mann zeigt, wie vielseitig die Tochter Thomas Manns war. Sie war Kabarettistin, Kriegsreporterin und politische Rednerin.
Erika Mann Austellung in der Monacensia | Foto: Monika Schreiner
Erika Mann Austellung in der Monacensia | Foto: Monika Schreiner

Die Ausstellung Erika Mann zeigt das Leben der Thomas Mann Tochter als Kabarettistin, Kriegsreporterin und politische Rednerin. Im Mittelpunkt steht ihr konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie. Der Großteil der gezeigten Exponate entstammt dem umfangreichen literarischen Nachlass der Monacensia. Anhand von biografischen Dokumenten, Briefen, Manuskripten, Fotografien sowie Filmaufnahmen und Originaltöne erfährt der Besucher Details zum Leben dieser kämpferischen Frau. Wegen der politischen Lage verließ Erika Mann 1936 Deutschland, um in den USA als Kriegskorrespondentin zu arbeiten. Nach Kriegsende war sie Nachlassverwalterin und Herausgeberin der Werke von Thomas und Klaus Mann.

„Also – die Emigration hat sich zwingend für uns ergeben, aus der Tatsache, dass wir ja alle schon längst vor Ausbruch des Dritten Reiches politisch tätig gewesen waren, und den Nazis daher so verhasst waren, dass wir in jedem Fall gehen mussten. Natürlich wären wir ohnedies gegangen, wir hätten dort nicht atmen können.”

Erika Mann
Erika Mann Austellung in der Monacensia | Foto: Monika Schreiner
Erika Mann Austellung in der Monacensia | Foto: Monika Schreiner

Das Begeleitprogramm zur Ausstellung ist so vielfältig wie das Leben von Erika Mann mit Lesungen, Filmvorführungen und Buchvorstellungen. Auch “Die Pfeffermühle” – das von Erika Mann in München gegründete Kabarett wird vorgestellt. Des weiteren gibt es Führungen mit der Kuratorin Prof. Dr. Irmela von der Lühe und einen literarischen Spaziergang durch München.

Erika Mann (1905-1969): Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin

Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23, 81675 München
01.10.2019 – 30.06.2020
Eintritt frei

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