#food 15. August 2018 //

Bowl Vielfalt in München

Nihongo Bowl Thunfisch Edamame Bowls and Blenders

Ninhongo Bowl mit Thunfische und Edamame im Bowls & Blenders | Foto: Monika Schreiner

Bowls zu Essen ist der Foodtrend der letzten Jahre. Inzwischen gibt es viele verschiedene Arten der beliebten Gerichte. Acaibowls, Poke Bowls, Burrito Bowls, Buddha Bowls. Alle Varianten könnt Ihr inzwischen auch in München bekommen. Nur was ist was? Wir erklären Euch die feinen Untschiede des leckeren und leichten Sommeressens.

Buddha Bowl – die meditative Art zu Essen

Am bekanntesten sind die Buddhabowls. Sie sind ein traditionelles Gericht der buddhistischen Mönche, die sich vegetarisch ernähren. Die chinesische Küche hat das aufgegriffen und bietet das Gericht als vegetarischen Alternative zu ihren Fleischgerichten an. Klassischerweise besteht eine Buddha Bowls aus mindestens 10 verschienenen Zutaten und wird in einer Bowl, einer Schale, serviert. In Amerika wurden diese Bowls zu einem Trend und seit ein paar Jahren sind sie auch in Euorpa sehr beliebt. Mit dem Inhalt der Mönchsschalen haben die Bowls nur noch bedingt was zu tun. Denn die Vieltfalt an exotischen Zutaten wie Avocado, Sprossen, Algen, Grühnkohl machen sie bei uns zu einem Lifstyleprodukt. Als Basis wird gerne Reis oder Quinoa verwendet, dann kommen die einzelnen Zutaten dazu. Gerade Fans von Clean Eating genießen die Vorzüge von Buddha Bowls. In München bekommt Ihr Buddha Bowls zum Beispiel im Tushita Teehaus oder Katopazzo angeboten. Gerade im Tushita, wo man auch Tee dazu bestellen kann, kommt man dem ursprünglichen Gedanken des meditativen Essens der Mönche sehr nahe.

Buddha Bowl im Tushita Teehaus | Foto: Monika Schreiner

Acaibowl – die süsse Variante

Eine Acaibowl isst man meistens zum Frühstück. Sie ist nach der Acaibeere benannt, die aus Südamerika stammt und von der man weiß, dass sie einen hohen Gehalts an Antioxidantien hat und reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Die Beere zählt deshalb auch zu den sogenannten Superfoods. Die eigentliche Bowl besteht im wesentlichen aus einem Püree aus gefrorenen Beeren, Bananen, Mandelmilch und Agavendicksaft für die Süße. Dazu gibt es verschiedenen Toppings wie Kokosflocken, Chiasamen oder heimische Beeren zum Garnieren. Die Acaibowl ist im Grunde eine Sonderform der Smoothie Bowl, die ebenfalls aus geforerenen Früchten und/oder Gemüse hergestellt wird. Eine Acaibowl ist in der Regel vegan und hat kaum Kohlenhydrate. Probieren könnt Ihr die Acaibowls zum Beispiel bei Daddy Longlegs, Bowls & BlendersLax Eatery oder Bite Delite. Smoothie Bowls bekommt Ihr bei Wagners – Juicery & Health Food.

Acai Bowl im Daddy Longlegs | Foto: Monika Schreiner

Acai Bowl im Daddy Longlegs | Foto: Monika Schreiner

Poke Bowl – der Mittagssnack aus Hawaii

Auch die Poke Bowl kommt aus den USA (Westküste). Sie ist entstanden in Anlehung an das hawaiianische Nationalgericht Poke. Poke steht für ein Gericht aus rohem Fisch. Als Tatar kommt er in eine Schale mit Salat. Für eine typische Poke Bowl werden gerne Algen, Mango und Avocado als Zutaten verwendet, worauf zum Schluss weißer oder schwarzer Sesam gestreut wird. Als Dressing wird meist Soja-Sauce verwendet. Entstanden ist Poke urprünglich aus einer Fusion der japanischen und amerikanischen Küche. Das Essen von rohen Fisch soll beim Abnehmen helfen. Zusätzlich macht es satt und kurbelt den Stoffwechsel an. Poke Bowls werden in München bei Aloha Poke oder Poké Bay serviert. Alle beide haben verschiedene Zusammenstellungen, die geschmacklich gut harmonieren, aber man kann sich die Zutaten auch selbst aussuchen. Im Gärtnerplatzviertel haben gleich zwei neue Spots aufgemacht: Isarpoke und Fishbowl.

Neu am Viktualienmarkt: Fishbowl

Auch in Australien, wo die Küche ebenfalls asiatische Einflüsse aufweist, hat sich der Bowl Trend etabliert. Daher bezieht das neue Lokal Fishbowl in der Nähe des Viktualienmarktes seinen Ursprung. Mit seinem Produkten setzt es auf Frische, höchste Qualität und Regionalität. Ein echter Geheimtipp.

Fishbowl München Viktualienmarkt

Fishbowl München | Foto: Monika Schreiner

Burrito Bowl – Variation zum Klassiker

Fans der mexikanischen Küche werden sie vielleicht bereits kennen: die Burrito Bowl. Schon bevor der Hype um die Bowls losging, wurden in den Texmex Restaurants in den USA Bowls mit den gleichen Zutaten serviert wie in den gerollten Burritos. Auf die Fladen aus Maismehl kann dabei, muss aber nicht verzichtet werden. Die Zutaten können sich von denen des klassischen Burrito durchaus unterscheiden, indem zum Beispiel Avocadoscheiben hinzugefügt werden. Zu den Bowls bekommt Ihr oft Guacamole, Joghurt-Dip oder Tomaten-Salsa gereicht. Burrito Bowls bekommt Du in München zum Beispiel im Cometa oder bei der Burrito Company.

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