Ein Abend mit L’Apetta Salaretta

Klein, aber fein: Mit L'Apetta Salaretta wollen Sara und Laura die Streetfood Märkte von München erobern. Verwöhnt werden die Gäste mit belegten Focaccias und Kaffee von unserer Lieblingsrösterei Emilo.
Tolle Stimmung bei der Einweihung der Streetfood Ape /Foto: Monika Schreiner
Tolle Stimmung bei der Einweihung der Streetfood Ape | Foto: Monika Schreiner

Es ist heiss – ein Wetter wie in Italien, als ich vor ein paar Wochen einen Hinterhof nahe des Weissenburger Platzes betrete. Vom ersten Augenblick an bin ich begeistert von der tollen Atmosphäre, die dort herrscht. Es ist ein typischer Münchner Hinterhof, eher grau als idyllisch, aber ein kleiner Wagen macht ihm zu etwas ganz Besonderem. Genauer gesagt ist es eine Ape, ein dreirädriger Kleintransporter, den man üblicherweise aus südlichen Gefilden kennt. Er gehört Sara und Laura und wird an diesem Abend eingeweiht, nachdem er vorher aufwendig von einer Firma am Bodensee umgebaut wurde. Ganze sechs Monate mussten die stolzen Besitzerinnen warten. Nach den beiden heißt die Apetta (kleine Biene) Salaretta. Das Sa kommt von Sara und das La von Laura, noch flugs eine Verkleinerungsform angehängt und fertig ist der Name.

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Laura und Sara feiern die Einweihung Ihrer neuen Streetfood Ape | Foto: Monika Schreiner

Mit ihrer Ape wollen die beiden die Streetfood Märkte von München erobern und die Besucher mit ihren feinen Focaccias und Kaffee von Emilo verwöhnen möchten. Aber an diesem Abend dürfen wir erst mal in netter Runde ihre Köstlichkeiten testen. Alle Gäste drängen sich um die zu einer Theke umgebaute Ladefläche, die nach drei Seiten offen ist und von einer hübschen Markise überdacht wird.

Kennengelernt haben sich die beiden stolzen Besitzerinnen in dem Weinlokal Nonsolovino, wo beide gearbeitet haben und welches es aber leider mittlerweile nicht mehr gibt. Laura ist übrigens die Schwester von Sarah aus der Silberfabrik und eigentlich von Beruf Hebamme. In der Gastronomie findet sie Ausgleich zum stressigen Klinikjob, erzählt Laura. Sara ist erst seit zwei Jahren in München und gelernte Köchin. Sie stammt aus Terracina, einem Ort südlich von Rom. Die Idee mit der kleinen Streetfood Ape haben die beiden aus Italien mitgebracht, wo das längst Trend ist. Dafür haben die beiden Gründerinnen auch Ihren Plan ein eigenes Restaurant zu eröffenen vorerst auf Eis gelegt.

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Leckere Foccacia von L’Apetta Salaretta | Foto: Monika Schreiner

Langsam wird es dämmrig und alle stellen sich noch ein wenig dichter um die Ape. Mir drängt sich das Bild einer grossen Feuerstelle auf oder eines Ofens im Haus, um den sich Freunde und Familie scharen. Die Gastgeberinnen zaubern auf engstem Raum immer wieder kleine Köstlichkeiten. Als ich mich schließlich mit Sara unterhalte, bin ich überrascht, dass wir uns so gut verstehen, obwohl jeder nur die eigene Sprache spricht, sie Italienisch und ich Deutsch. Und falls uns doch mal ein Wort fehlt, dann beschreiben wir es mit unseren Händen. So funktioniert Europa. Nur schwer kann ich mich an dem Abend trennen, so nett sind Stimmung und Leute. Aber die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen an einem anderen Ort, läßt mich dann doch Abschied nehmen.

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Sara und Laura beim Streetfoodmarkt – Foodmatadors | Foto: Monika Schreiner

Nur wenige Tage später fand auf dem Gelände des Opel Häuslers der Streetfood Markt Munich Food Matadors statt, wo auch L’Apetta Salaretta mit von der Partie waren. Wer Sara und Laura persönlich treffen möchte, kann das zum Beispiel bei der langen Nacht der Museen am 17.10.2015 tun. Der Termin muss allerdings noch endgültig bestätigt werden. Natürlich kann man das Gefährt auch für Hochzeiten, Parties oder Catering mieten. Eine der entzückenden Visitenkarten sollte man sich auf jeden Fall mitnehmen, denn der nächste Anlass zu feiern kommt bestimmt.

Aktuelle Termine der Ape findest Du auf der Startseite von L’apetta Salaretta.

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