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Ein Tag wie im Urlaub

Bisher habe ich mit Aschheim das Zentrum des DHL Lagers verbunden. Das hat sich letzte Woche schlagartig geändert. Wir durften dank des Teams von Ultimate Ears einen Nachmittag am Strand verbringen. Auf dem Weg dorthin begegnen uns grosse Kiesberge und ich muß natürlich gleich an die Isar denken, die früher kein festes Bett hatte und ihre Kiesel wohl auch dort abgelagert hat. Ein wenig aufgeregt bin ich schon, als wir auf die Anlage des Wasserskiparks Aschheim zugehen. Da drehen “Wakeboardprofis” ihre Runden und vor allem was mich zaudern läßt, ihre Füsse sind fest am Board befestigt. Ich bin immer noch nicht wirklich überzeugt, ob ich heute wirklich zum ersten Mal in meinem Leben Wakeboard fahren werde.

Großer Andrang bei Wakeboard Starthäuschen| Foto: Gerhard Bauer

Großer Andrang bei Wakeboard Starthäuschen| Foto: ISARBLOG Gerhard Bauer

Wir durchqueren die Anlage mit Umkleiden, jede Menge Surfgear, einem Restaurant und lässigen Leuten und gehen weiter zu einer weniger gefährlich aussehenden Variante des Lifts, dem sogenannten Easy Start. Jippie, denke ich und bin mir nun fast sicher, es doch probieren zu wollen. Denn im Grunde liebe ich es am und im Wasser zu sein. Wir gehen zur Verleihstation zurück und werden mit Weste, Neoprenanzug und Brett ausgestattet. Wie beim Snowboarden geht es auch hier darum, ob man mit dem rechten oder linken Fuss vorne steht. Eigentlich Linksfüßlerin mache trotzdem sicherheitshalber nochmals den Test. Ein kleiner Schubs und schon weiss man, ob man regular oder goofy ist. Heißt das beim Wakeboarden auch so? Ausgerüstet mit Board und Anzug fühle ich mich mindestens ebenso cool wie die Profis, die ich schon eine Weile davor beobachtet habe, wie sie scheinbar gelangweilt über kleine Schanzen springen. Einige von uns haben schon Wakeboarderfahrung, die meisten aber sind Anfänger.  Um unsere Wakeboard “Taufe” noch schöner zu machen, haben wir eine absolute Neuheit, die UE Roll umgeschnallt bekommen.

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Alles andere als wasserscheu: Die neue UE Roll | Foto: Susanne Schramke

So starteten wir mit Musik, mit der ja bekanntlich immer alles leichter geht, in unser Wasserabenteuer. Füsse in die Laschen auf dem Brett, Trapez des Lifts greifen und los geht’s. Der Start war “schon mal super” und während ich das noch denke, küsse ich schon das Wasser.  Der wasserfesten UE Roll tut der Sturz in Nass gar nichts. Aber übertreiben sollte man es trotzdem nicht, denn sie kann nicht schwimmen. UE Roll ist mein grosser Ansporn, bald so gut zu werden, um mit ihr beschwingt über den See zu pesen.

Übung macht den Meister: Den ersten Fahrten auf dem Wakeboard sind alles andere als einfach | Foto: Susanne Schramke

Übung macht den Meister: Den ersten Fahrten auf dem Wakeboard sind alles andere als einfach | Foto: Susanne Schramke

Immerhin komme ich auch nach ein paar Versuchen bis über die Mitte der Strecke hinaus. Langsam geht die Sonne unter. Glücklich nach so viel Action und sehr stolz auf mich selbst, treffen wir auf der Strandterrasse wieder auf die anderen Wakeboarder. Sogar die freundliche Dame von unserem Lift ist dabei. Sie dreht nach Feierabend selbst noch ein paar Runden auf dem See.  Mit einem kühlen Getränk in der Hand im Strandkorb und leckeren Sachen vom Grill lassen wir den Abend ausklingen.  Ein Tag wie im Urlaub.

Fast wie im Urlaub: Die Strandbar im Wasserskipark Aschheim | Foto: Susanne Schramke

Fast wie im Urlaub: Die Strandbar im Wasserskipark Aschheim | Foto: Susanne Schramke

Hast Du auch Lust bekommen es einmal zu probieren? Es gibt zweistündige Schnupperkurse, mitzubringen sind nur Badesachen ( Badehose oder Badeanzug und Handtuch ), FlipFlops und Sonnencreme.

Wasserskipark Aschheim

#wo Am Eventpark 30, 85609 Aschheim
#wann In der Regel täglich geöffnet April bis September, ab 12 Uhr
#web facebook.com/Wasserskipark

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1 Kommentar

  • Antworten
    Matthias
    8. September 2015 at 19:30

    Echt toller Artikel, tolle Leistung beim ersten ersten Mal und wenn du weiter machen willst, kann ich dir mein Wakeboard Lerntagebuch empfehlen! Mach weiter so und bleib brav dran am trainieren. PS. Ich kenn Fahrer die schaffen beim ersten Mal nicht mal den Start – Super gemacht ;-)

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