#food 21. September 2014 //

Meine ersten selbstgebackenen Brezen

Thermomix Willkommens Lunch | Foto: Monika Schreiner

Auch so können Brezen aussehen :) | Foto: Monika Schreiner

Ich weiß nicht, wie viele Brezen ich bereits in meinem Leben gegessen habe. Aber gestern ist mir bewusst geworden, daß ich noch nie eine selbst gebacken habe. Bei meinen Studentenjob als Ausfahrer in einer Bäckerei habe ich alle Schritte der Produktion oft miterlebt und seit dieser Zeit habe ich auch einen sehr hohen Qualitätsanspruch, was Brezen betrifft. Trotzdem habe ich zwar schon oft Brot gebacken, aber noch nie Brezen. Gestern nachmittag war es nur soweit. Anlass war die Vorstellung des neuen Thermomix in der Kounge von Holger Stromberg. Ich kenne den Thermomix als zuverlässiges und vielseitiges Gerät aus dem Haushalt meiner Eltern, bei denen seit über 10 Jahren ein TM21 im Einsatz ist. Vor wenigen Tagen wurde der TM5 vorgestellt und zusammen mit einigen anderen Bloggern durften wir das neue Modell selbst ausprobieren.

Thermomix Willkommens Lunch | Foto: Monika Schreiner

Thermomix Willkommens-Lunch bei Holger Stromberg in der Kounge | Foto: Monika Schreiner

Während sich die beiden anderen Gruppen um Hauptspeisen und Desserts kümmerten, haben wir als Vorspeisen einen Obazdn, Brezen und eine Paprikacremesuppe zubereitet. Zuerst war ich erstaunt, wie viel Milch in den Teig kommt. Aber nach 30 Minuten Ruhezeit hatten wir einen wirklich schön aufgegangen Hefeteig. Danach gings am Portionieren des Teigs und das Ausrollen und Schlingen der Brezen. Das war zuerst ein wenig schwierig, ging aber mit jedem Versuch besser. Wie sich beim Backen herausgestellt hat, war die Teigmenge für 10 Brezen viel zu viel. Meine Brezen wurden zu dick und beim nächsten Mal würde ich auch den Teig noch dünner ausrollen. Aber es ist ja noch kein (Bäcker)Meister vom Himmel gefallen. Nachdem die Brezen noch ein kurzes Bad in Natronlauge genommen und mit Salz bestreut wurden, wurden sie 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen gebacken.

Thermomix Willkommens Lunch | Foto: Monika Schreiner

Brezenteig | Foto: Monika Schreiner

Die Guided Cooking Funktion, die einen Schritt für Schritt durch ein Rezept navigiert, haben wir bei der Paprikacremesuppe ausprobiert. Viele Benutzer des neuen TM5 werden diese sicher zu schätzen wissen, aber ich bin es gewohnt alles manuell einzugeben und schaue lieber ins Kochbuch. Es geht mir dabei ähnlich wie mit dem Navigationssystem im Auto. Sobald es einen durch die Stadt leitet, macht man sich über Sinn der Route gar keine Gedanken mehr, weil einem der Überblick fehlt. Interessant ist jedoch die Neuerung, daß man auch während die Maschine läuft noch nachwiegen kann. Auch beim Obazdn konnte der Thermomix seine Stärken ausspielen. Die Zwiebeln sind in 2 Sekunden klein geschnitten und nach Zugabe der restlichen Zutaten ist der Brotaufstrich nach einigen weiteren Umdrehungen fertig. Das Rezept von Vorwerk ist fast identisch mit meinen Rezept, das ich hier im ISARBLOG schon mal veröffentlicht habe.

Wenn auch der Formfaktor nicht ganz gestimmt hat, war ich echt begeistert von meinen ersten selbst gebackenen Brezen. Auch die anderen Vorspeisen und die Gerichte der anderen Teams waren wirklich super. Ich fand besonders die gedämpften Hackfleischbällchen und das Sorbet aus Waldbeeren sehr gut. Zwischendurch gab es auch noch die Gänge des Flying Diner aus der Küche von Holger Stromberg, der uns mit vielen interessanten Ratschlägen versorgte. Er selbst verwendet den Thermomix wie viele  andere Spitzenköche auch in seiner Küche um zum Beispiel Gewürzmischungen oder Sorbets herzustellen.

Thermomix Willkommens Lunch | Foto: Monika Schreiner

Mango-Rosenblüten-Sorbet mit Tonkabohnen-Crumble von Holger Stromberg | Foto: Monika Schreiner

Vielen Dank an das Thermomix Team von Vorwerk und Ketchum Pleon für die Einladung zu diesen gelungenen Event!

Zutaten für den Brezenteig ( ca. 15 – 20 Brezen )

400 – 420 g Milch, , zimmerwarm
1 Würfel Hefe, 40
600 g Mehl
2 TL Salz
300 g Wasser
2 EL Natron

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3 Kommentare

  • Antworten
    muclomo
    5. Oktober 2014 at 12:29

    zum Glück ist der Bäcker meines Vertrauens bisher nicht auf Thermomix gekommen – geschmacklich kann ich das Ergebnis ja nicht beurteilen, aber rein optisch besteht ein kleines Verbesserungspotential !

  • Antworten
    Tina
    9. Dezember 2016 at 01:40

    Ein Verbesserungspotenzial für das Aussehen finde ich gar nicht. Ich finde die sehen klasse aus nur weiter so. Handgemacht ist halt Hand gemacht. Lieben Gruß von mir eine Engländerin aus München.

    • Antworten
      Gerhard Bauer
      9. Dezember 2016 at 19:28

      Hallo Tina, danke für deinen netten Kommentar. :)

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