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Mit Taste Twelve in der Brasserie Colette

Die Auswahl der Restaurants für Taste Twelve stelle ich mir furchtbar einfach und schwierig zugleich vor. Einerseits weil das Angebot an ausgezeichneten Restaurants in München stetig zunimmt und einem sofort eine Handvoll Restaurants einfallen, die es verdient hätten in diesem Büchlein einen Platz zu finden. Andererseits wo will man da einen Schlußstrich ziehen? Die Beschränkung auf 12 schafft Exklusivität, ist aber sicher auch eine Herausforderung. Wer muss raus, wer muß unbedingt mit rein? Martin Eggert und sein Team haben diese Aufgabe wieder mit Bravour gelöst. Besser gehts nicht – dachte ich bereits letztes Jahr und nun muß ich zugeben: Doch, es geht noch besser. Tolle Auswahl, die genau unseren Geschmack trifft. Tolle Restaurants mit komplett unterschiedlichen Konzepten. Damit ihr uns auch glaubt, haben wir eines bereits besucht und wollen es euch ausführlich vorstellen: Die Brasserie Colette.

Brasserie Colette Tim Raue München

Die gemütliche Brasserie Colette in der Klenzestraße | Foto: ISARBLOG

Brasserie Colette von Tim Raue

Bei unserem vorletzten Besuch in Berlin haben wir zwei Restaurants von Tim Raue in Berlin besucht und waren vom Essen jedes Mal sehr angetan. Das er mittlerweile auch in München ein Restaurant als Patron betreibt, konnten wir damals noch nicht ahnen. Umso großer war die Freude, daß Tim Raue zumindest als Patron mit dem Colette seit 2015 auch in München ein Restaurant betreibt. Entgegen dem Restaurant Tim Raue in Berlin, wo er eine asiatisch geprägte Sterneküche kocht, wird im Colette die französische Küche hoch gehalten. Doch wer hier Klassiker in Reinform erwartet, wird die eine oder andere Überraschung erleben…

Große Auswahl an teils ungewöhlichen Vorspeisen | Foto: ISARBLOG

Große Auswahl an teils ungewöhlichen Vorspeisen | Foto: Monika Schreiner

Das im Glockenbachviertel gelegene Restaurant ist wirklich sehr schön im Stil einer französischen Brasserie eingerichtet und bestens für ein romantisches Dinner geeignet. Kein Wunder, daß sich das Lokal im Viertel etabliert hat und sich im Laufe des Abends bis auf den letzten Platz füllt. Der positive Eindruck beim Betreten des Colette setzt auch beim Service fort. Freundlich und immer aufmerksam werden wir durch den Abend begleitet.
dsc_6056_isarblogWir starten in den Abend mit einem Glas Cremant und studieren die sehr schön gestaltete Karte. Die Auswahl bei den Vorspeisen ist sehr groß und wir hätten fast alles sehr gerne probiert. Viele Klassiker der französischen Küche wie Austern, Hummercocktail oder auch Froschschenkel gibt es zur Auswahl, doch wir nehmen Salat Nizza und die Artischocke. Beim Salat blitzt zum ersten Mal die asiatische Handschrift von Tim Raue durch: Der Thunfisch kommt als Sashimi auf den Teller und ist süßsauer und angenehm scharf mariniert. Auch die Artischocke war eine gute Wahl. Es gibt drei sehr leckere Dips dazu und man sich eine oder zwei Artischocken auch sehr gut mit mehreren Personen teilen.

Taste Twelve in der Brasserie Colette

Salat Nizza mit asiatischen Einflüssen | Foto: Monika Schreiner

Nach den gelungenen Vorspeisen waren wir umso mehr gespannt auf die Hauptgerichte: Monika hatte sich für die Bouillabaisse entschieden und ich für das Bœuf Bourguignon. Die Fischsuppe sah deutlich dunkler als die klassische französische Variante aus. Wahrscheinlich wurde sie mit Dashi gemacht und hatte dadurch einen leicht japanischen Einschlag. Das Bœuf Bourguignon überzeugte mit einem butterweich gegarten Rindfleisch.

Bouillabaisse | Foto: ISARBLOG

Bouillabaisse | Foto: Monika Schreiner

Boeuf Bourguignon | Foto: ISARBLOG

Boeuf Bourguignon | Foto: Monika Schreiner

Was wäre ein gerade ein französisches Menü ohne ein süßes Finale? Dieses wurde bestritten von Crêpe Colette, dem das Lokal seinen Namen zu verdanken hat und einer Crème brûlée mit kandierten Zitrusfrüchten. Dazu gibt es noch einen Dessertwein von der gut sortierten Weinkarte: Der Clos Uroulat Jurançon von Charles Hours kommt mit angenehmer Süße und doch federleicht als wunderbarer Begleiter zum Nachtisch daher.

Creme Brulee mit kandierten Zitrusfrüchten | Foto: ISARBLOG

Creme Brulee mit Calisson Eis und kandierten Zitrusfrüchten | Foto: Monika Schreiner

Crème brûlée geht immer und auch die im Colette war ausgezeichnet, aber den Crêpe Colette sollte man unbedingt probieren. Die Mischung aus Salziger Butter, Karamell und Banane ist ein kulinarische Bombe. Definitiv ein Grund zum Wiederkommen! Aber vorher gilt es natürlich auch noch die anderen 11 Restaurants aus dem neuen Taste Twelve München Buch zu besuchen:

Taste Twelve München 2017

tastetwelve2017_muenchen

Taste Twelve München ist ein Gastronomieführer mit Ermäßigungen für 12 Restaurants in München. Wer zu zweit kommt und das Buch dabei hat, erhält ein Hauptgericht aufs Haus. Das Buch kostet 36 Euro und kann hier bestellt werden.

Mit dabei sind in diesem Jahr:
  • Brasserie Colette by Tim Raue
  • Ella
  • Fiedler & Fuchs
  • Hermannsdorfer ( mehr dazu hier )
  • Herzog
  • Kim & Co
  • Kismet
  • Koriander Too ( mehr dazu hier )
  • Mun
  • Porto Cervo
  • Schwarzreiter
  • Sophia’s

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2 Kommentare

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