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Siemens Home Appliance Design Award 2016

WERBUNG // Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Siemens Hausgeräte

Münchner Designliebhaber haben gerade volle Terminkalender. Denn momentan läuft die Munich Creative Business Week 2016. Die MCBW, wie sie auch kurz heisst, zählt zu den größten Events dieser Art in Deutschland. Von überall her kommen namenhafte Designer, es gibt Ausstellungen aller Art und zahlreiche interessante Workshops. Über neun Tage ( 20.02. – 28.20.2016 ) kann sich praktisch jeder über aktuelle Trends informieren, aber auch visionäre Einblicke in zukünftige Lebenswelten bekommen.

„Prototyping the future“ so lautete auch die Aufgabe zu dem von Siemens Haushaltsgeräte erstmals ausgelobten Studentenwettbewerbs. Er richtet explizit an den Design Nachwuchs und soll vor allem die Interdisziplinarität fördern, um junge Produktdesigner und Interaktionsdesigner zusammenbringen. Insgesamt waren Teams von vier Hochschulen beteiligt: Bauhaus-Universität Weimar, FH Darmstadt, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und Fachhochschule Potsdam. Am Montag Abend waren die zehn besten Entwürfe im  Haus der Kunst ausgestellt und da wir als ISARBLOG an neuen Trends und Entwicklungen in den Bereichen Design und Food immer interessiert sind, haben wir uns die Chance nicht nehmen lassen und uns die Studentenarbeiten näher angesehen.

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Entwurf “PAI” von einem Team der FH Potsdam | Foto: Monika Schreiner ISARBLOG

Faszinierende Ideen waren darunter. Wie eine Laserschneidemaschine für Lebensmittel ( “Cut it” von Diana Cota ) oder eine Box zur Optimierung von Lagerhaltung ( HIVE, Team Future Appliances ). Mein Favorit: PAI – eine Art Ball, der als zentrale Steuerung für Küchengeräte fungiert.

Manches hatte die Anmutung wie aus einem Science Fiction Film, was nicht heissen soll, dass es nicht in einigen Jahren Alltag für uns sein wird. Interessant fanden wir dazu die Aussage des Chefdesigners von “Siemens Hausgeräte” Gerhard Nüssler, der meinte, der Verbraucher muss das Design einfach und intuitiv verstehen. Normalerweise schafft man sich nicht alle paar Jahre einen neuen Herd an, sondern es sind in der Regel ein paar Gerätegenerationen dazwischen. Entscheidet man sich dann schliesslich für eine Neuanschaffung, soll diese ohne grosse Einweisung von jedermann bedient werden können.

Die besondere Herausforderung des Wettbewerbs lag also darin, Intuition und Funktionalität zusammenzubringen. Darüber hinaus sollten die Produkte nachhaltig und langlebig sein. Wer diese Kriterien am besten erfüllt hat, darüber hat die Jury, zusammengesetzt aus Design- und Business-Experten ( Dr. Angelika Nollert, Prof. Dr. Carola Zwick, Roland Waisenaar sowie Gerhard Nüssler ) entschieden und die Preisträger des ersten Siemens Home Alliance Design Award bekannt gegeben.

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Der Siemens Home Alliances Design Award | Foto: Siemens

Den ersten Platz machte der Entwurf  “Instruments” von Tiziano La Cascia, Patrick Palau, Benedikt Walther ( Hochschule für Gestaltung, Schwäbisch Gmünd ). Sie haben eine Symbiose aus Arbeitsplatte und kabellosen Zubereitungswerkzeugen geschaffen, die zudem noch recyclebar sind. So wird ein Kochen auf engstem Raum machbar.

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Die Gewinner des Awards: Tiziano La Cascia, Benedikt Walther & Patrick Palau | Foto: Siemens

Auch die Zweitplatzierten kamen aus Schwäbisch Gmünd. Mit “eva – evolution of agriculture” wollen Tobias Albrecht, Beatrice Busch, Julian Dorn und Philipp Ries den unabhängigen Anbau gesunder Lebensmittel in den eigenen vier Wänden ermöglichen.

Drittplatziert die Fachschule Potsdam mit dem Entwurf “Ambient Hob – Eine multidirektionale Küche”. Hier geht es Tilo Julian Krüger, Pelle Luca Dwertmann und Martin Jahn um eine induktive Arbeitsoberfläche: Mit einer Drehbewegung des Topfes kann man die Hitzestufe des Herdes bestimmen. Andere mechanische Steuerelemente entfallen.

Mit einer Party wurden die Sieger gefeiert und mit vielen glücklichen Gesichtern klingt der Abend aus.

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