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Schuhbecks Teatro im Spiegelzelt

Bisher waren wir noch nie im Spiegelzelt, das es jetzt schon seit acht Jahren gibt. Doch dieses Jahr durften wir bei der Premiere der neuen Show dabei sein und es war wirklich ein gelungener Abend. Das Spiegelzelt wurde extra für Schuhbecks Teatro nach traditioneller Bauweise gefertigt und knüpft mit seinem Interieur an die Jugendstilzeit an. Aber auch im Aussenbereich findet man Jugendstilelemente in Form eines überdimensionalem Graffiti. Es wurde dieses Jahr extra vom Streetart Künstler WON ABC angefertigt, über den schon öfter in unserem Blog die Rede war.  Fast möchte man meinen, Herr Schuhbeck hat ihn in unserem Blog entdeckt. ;)

Alfons Schubeck steht an diesem Abend persönlich an der Tür und empfängt seine Gäste. Wir legen an der Gaderobe ab und trinken im Vorraum eine Aperitif an der Bar. Es fehlt an nichts: Teppich, Lüster, Holzvertäfelung. Alles gibt dem Raum eine schöne Atmosphäre.

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Das Menu des Teatro Winter| Foto: Monika Schreiner

Auch im Spiegelzelt selber transportieren Kerzen und schön eingedeckte Tische die Stimmung weiter in den Abend hinein. Bevor es losgeht wird Brot und Aufstrich gereicht und wir lernen dann die Moderatoren des Abends kennen: Anne Schilling & Denis Jaquillard. Sie verkörpern ein altes Ehepaar, das sich gegenseitig neckt, jedoch für meinen Geschmack ein wenig zu zotigen Witz versprüht. Was folgt ist eine Mischung aus Musik- und Tanzeilagen unterbrochen von Akrobatiknummern. Sie sind fast alle ausnahmslos sehr gut. Angefangen mit Oxana Solamnchuk an Seilen in der Luft (Aerial Straps), dem Jongleur Olesandr Koblykov, die Seiltänzerin Thu Hien, Andrei Tazlaunu ( Aerial Straps ), Trio Bokafi (Schleuderbrett ) sowie den Zauberkünstler Otto Wessely, den ich in der Zusammenstellung am schwächsten empfand.

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Starke Akrobatik: Pelligrini Brothers | Foto: Monika Schreiner

Mein persönliche Highlights waren das Trio Queen und die Pelligrini Brothers, beides Akrobatik vom feinsten. Bei den Musikeinlagen zwischendurch konnte man leise mitsingen. Es waren lauter Hits dabei, wie auch der namensgebende Song Sweet Dreams. Die Kostüme der Sänger waren zum Teil Cabarettkostüme, passend zum Jugendstilambiente, teils angelehnt an die fünfziger Jahre. Aufgrund der kreisrunden Form und der hochfahrbaren Bühne haben wir alles sehr gut gesehen, auch wenn wir relativ weit hinten gesessen sind.

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Revuegirls im Fokus | Foto: Monika Schreiner

Zu Essen gab es insgesamt vier Gänge. Man konnte zwischen einer Variante mit oder ohne Fleisch wählen sowie einem Kindermenu.

Zur Vorspeise wurde Vitello Forello gereicht ( in der vegetarischen Variante mit Paprika ), dann gab es getrüffelte Maronensuppe, als Hauptgang wahlweise Hirschrücken oder vegetarische Knödel (hier hätte ich mir ein wenig mehr Innovatives gewünscht) sowie ein optisch und geschmacklich wirklich tolles Dessert zum Abschluss. Das alles wurde serviert von einem sehr zuvorkommenden Servicepersonal, das auch zum Schluss verdient auf die Bühne durfte um vom Publikum Applaus entgegen zu nehmen.

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Der Hauptgang -Hirschrücken mit Portweinkirschen, Serviettenknödelund glasiertem Kürbisgemüse | Foto: Monika Schreiner

Für mich war die größte Überraschung des Abends Herr Schuhbeck selbst. Er sang zwei Songs und einen weiteren mit dem Publikum. Das hat ihm bei mir sehr grosse Sympathiepunkte eingebracht.

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Von der Bühne auf den Tisch. Die Beine der REvuefräuleins | Foto: Monika Schreiner

Mein Fazit: ein rundum gelungener Abend, der den Preis von 140 bis 170 Euro rechtfertigt. Bis zum 02.04.2017 gastiert Schubecks Teatro im Spiegelzelt in der Nähe der Messe Riem. Es bleibt also genügend Zeit zum Einlösen von Gutscheinen.

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