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Smashing Pumpkins

[dropcap]D[/dropcap]as Zerlegen eins Kürbis gehört zu meinen liebsten Küchentätigkeiten im Herbst. Ich mag das Knirschen wenn das Messer die spröde Schale eines Hokkaido spaltet und das Innenleben zum Vorschein kommt. Das Schöne am Kürbis ist, dass man ihn nicht sofort verarbeiten muss. Man kann ihn einfach ein paar Tage in die Küche als Dekoration stellen und sich dann spontan für die Zubereitung einer Kürbissuppe entscheiden. Das Rezept dafür möchte ich euch nicht länger vorenthalten.

Hokkaidokürbissuppe

 

 

Mein Favorit unter den zahlreichen Sorten ist gerade wenn es um Suppen geht, ist der Hokkaidokürbis. Er hat eine sehr dünne Schale und muß im Gegensatz zu vielen anderen Sorten nicht geschält werden. Zuerst wasche ich die Schale vom Kürbis ab und teile ihn in Viertel. Danach entferne ich alle Kerne und schneide die Viertel in grobe Würfel. Ingwer, Zwiebel und Knoblauch werden in kleine Würfel geschnitten und beiseite gestellt.

 

 

Einen großen Topf erhitzen und einen EL Currypulver hineingeben und anrösten bis der Curry leicht zu rauchen beginnt. Danach Olivenöl in den Topf geben und die Zwiebeln mit dem Inger und dem Knoblauch anbraten lassen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, werden die Kürbiswürfel dazugegeben und ebenfalls kurz angebraten. Dabei immer ein wenig umrühren und anschliessend mit Gemüsebrühe auffüllen so dass das Gemüse so eben noch bedeckt ist. Bei geschlossenem Deckel mit mittlerer Hitze den Kürbis weich kochen.

Dann den Topf von der Platte nehmen und kurz ruhen lassen. Den Inhalt des Topfs mit einem Pürierstab gut durchmixen und gegebenfalls durch ein Passiersieb streichen. Danach mit Salz & Pfeffer abschmecken und einen Becher Sahne mit dem Pürierstab unterrühren. Die Suppe wenn nötig noch einmal aufwärmen und danach in gut vorgewärmten Tellern servieren.

Selbstgemachte Croutons aus kleingewürfeltem Vollkorntoastbrot mit etwas Butter in einer Pfanne rösten und über die Suppe streuen. Abschliessend wird das Ganze noch mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl beträufelt. Guten Appetit!

 

 

Zutaten für ca. 4 Personen:

1 größerer Hokkaidokürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Curry
2 EL Olivenöl
ca. 1 L Gemüsebrühe
4 Scheiben Vollkorntoastbrot
1 EL Butter
2 EL Kürbiskernöl

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1 Kommentar

  • Antworten
    Christian
    17. Oktober 2010 at 22:29

    Tolles Rezept, das ich ähnlich selbst koche. Nur kommt noch etwas Orangensaft dazu. Passt super zum Kürbis!

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