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Geschmack trifft Handwerk

Hauptgang von Erik van Loo: Rehrücken, Mandel-Pistazienkruste, hausgemachte Blutwurst | Foto: ISARBLOG

Hauptgang von Erik van Loo: Rehrücken, Mandel-Pistazienkruste, hausgemachte Blutwurst | Foto: ISARBLOG

Als er acht Jahre alt war, wusste Erik van Loo bereits, daß er Koch werden will. Seitdem hat ihn dieser Beruf nicht mehr losgelassen und an viele Orte dieser Welt geführt. Anfang der Woche war er in München und hat im Delice La Brasserie zusammen mit Küchenchef Anton Gwendtner ein Menu gekocht, das die Gäste noch bis Sonntag geniessen können.

Erik van Loo beim Anrichten am Pass | Foto: ISARBLOG

Erik van Loo beim Anrichten am Pass | Foto: ISARBLOG

Der Besuch von Erik van Loo ist die dritte Kooperation dieser Art, die den Namen Link trägt und eine Verbinung zwischen der Kochkunst eines rennommierten Küchenchefs und dem Restaurant im Sofitel München herstellt. Nach den beiden Franzosen Christophe Müller und Emmanuel Renaut ist diesmal nun ein Niederländer zu Gast. Erik van Loo betreibt das Restaurant Parkheuvel in Rotterdam, das seit 2009 mit 2 Michelin Sternen ausgezeichnet ist. Seine Küche ist international und geprägt von perfektem Handwerk. Er ist ständig auf der Suche nach neuen Eindrücken und findet diese auch auf dem Straßenmärkten von Rotterdam. Für sein Buch “Straatvoet” hat er den Geschmack von Streetfood Gerichten in die Sterneküche adaptiert.

Die Gäste von Erik van Loo lieben die neuen Rezepte ebenso wie seine Signature Dishes, von denen er auch welche nach München mitgebracht hat. Als er vor letztes Jahr für ein PopUp Restaurant auf Ibiza war kochte, hat er alles zuhause “vorgekocht”, um kein Risiko einzugehen. Bei seinem Gastspiel in München wurde nur in der Küche des Sofitel Bayerpost vor- und zubereitet. Mit dabei war Max Müller, der Sous Chef von Erik van Loo und nach 16 Stunden intensiver Arbeit zusammen mit dem Team des Délice La Brasserie war das Mise en Place fertig.

Amuse Bouche von Anton Gschwendtner: Tatar von der Jakobsmuschel, Büsumer Krabben, Zitronenbaiser, Petersilie | Foto: ISARBLOG

Amuse Bouche von Anton Gschwendtner: Tatar von der Jakobsmuschel, Büsumer Krabben, Zitronenbaiser, Petersilie | Foto: ISARBLOG

Am Montag Abend durfte ich zusammen mit einer wunderbaren Runde von Foodbloggern aus München das Menü verkosten und einen tollen Abend erleben. Nach dem Auftakt mit zwei wunderbaren Amuse Bouches von Anton Gschwendter kam als Vorspeise Europäischer Hummer zusammen mit einem Wachtelei und Imperial Kaviar auf den Tisch:

Vorspeise von Erik van Loo: Europäischer Hummer, Wachtelei, Imperial Kaviar | Foto: ISARBLOG

Vorspeise von Erik van Loo: Europäischer Hummer, Wachtelei, Imperial Kaviar | Foto: ISARBLOG

Sommelier Markus Hirschler hat wieder eine spannende und abwechslungsreiche Weinbegleitung zum Menü zusammengestellt. Zur Vorspeise servierte er einen Champagner Cuvee von Billecart-Salmin, der Barriquefass ausgebaut wird und eine vorzügliche Wahl zum Hummer darstellte.

Weinbegleitung zum Hummer: Billecart-Salmon Champagner Cuvee Sous Bois | Foto: ISARBLOG

Weinbegleitung zum Hummer: Billecart-Salmon Champagner Cuvee Sous Bois | Foto: ISARBLOG

Weiter ging es mit einem Highlight des Abends: Dem perfekt abgeschmecktem Ravioli vom Bresse-Huhn und einem Kaisergranat auf einer cremigen Sauce.

Ravioli vom Schwarzfederhuhn & Kaisergranat | Foto: ISARBLOG

Ravioli vom Schwarzfederhuhn & Kaisergranat | Foto: ISARBLOG

Der nächste Gang des Menüs wurde von Anton Gschwendtner beigesteuert: Der Huchen oder auch Donaulachs genannt, ist eine Lachsart, die vereinzelt sogar in der Isar bei München vorkommt. Der Küchenchef des Delice la Brasserie servierte das bei 46° schonend gegarte Filet zusammen mit fermentiertem Blaukraut, Haselnuss und Schalotte. Als kleines Extra gab es oben drauf noch die gepuffte Haut vom Huchen. Ein gewagter, aber gelungener Kontrast von feinen und kräftigen Aromen.

Den Hauptgang des Menüs bildete ein unglaublich zarter Rehrücken mit Mandel-Pistazienkruste, Rosenkohl und hausgemachter Blutwurst.

Zu guter letzt verwöhnte uns die Küche noch mit einem wunderbaren Winterdessert: Blutorange, Fenchel, Zitronengras-Eis und Champagner Sabayon bildeten den fruchtig-süssen Abschluß eines ausgezeichneten Dinners.

Die Link Reihe des Sofitel Bayerpost bietet auch dieses Mal wieder die Möglichkeit, die Kochkunst eines europäischen Spitzenkochs ohne aufwendige Anreise und Übernachtung kennenzulernen. Wer das beeindruckende 6-Gänge Menü für 129 Euro von Erik van Loo und Anton Gschwendtner ebenfalls geniessen möchte, hat dazu noch bis Sonntag, 07.02.2016 in der Delice La Brasserie Gelegenheit.

Weitere Infos & Reservierung: delice-la-brasserie.de/de/link-erik-van-loo/

Vielen Dank an das Sofitel Bayerpost München für die Einladung und alle Beteiligten für diesen schönen Abend!

Dieser Abend war der vierte und letzte Teil der Serie “Link” in der Delicé La Brasserie im Sofitel Bayerpost am Münchner Hauptbahnhof:

Update 01.03.2017:  Ende Februar 2017 wechselte Anton Gschwendtner in DAS LOFT im Sofitel Vienna Stephansdom. Die Küchenleitung im Delice La Brasserie haben Executive Chef Andreas Donnerbauer und Junior Sous Chef Tom Tschierschke übernommen.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Christian Bau kocht im Delicé La Brasserie im Sofitel Bayerpost
    7. Oktober 2016 at 22:26

    […] Link mit Erik van Loo […]

  • Antworten
    LINK - Emmanuel Renaut in der Délice La Brassiere
    8. Oktober 2016 at 16:57

    […] Link mit Erik van Loo […]

  • Antworten
    Link - Christophe Muller kocht in der Link Delice La Brasserie
    17. April 2017 at 22:57

    […] Link mit Erik van Loo […]

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