#art

Vom Vergänglichen in Kunst und Natur

 “Ends of the Earth” im Haus der Kunst

"Ends of the Earth" - Land Art im Haus der Kunst, München | Foto: Monika Schreiner ISARBLOG

Land Art im Haus der Kunst, München | Foto: Monika Schreiner ISARBLOG

 

Raus aus den Gallerien, weg von der kommerziellen Vermarktung des Kunstwerks durch den Kunstbetrieb, das war Anfang der 60er Jahre die Motivation von Künstlern wie dem Amerikaner Robert Smithson, deren Aktionen in Deutschland unter dem Begriff Land Art bekannt geworden sind. Ihre Intension war, Landschaft in Architektur oder in ein Kunstobjekt zu verwandeln, das sich der Betrachter nur erschliesst, indem er sich selbst in der Natur begibt, um dort das Werk mit seinen eigenen Sinnen wahrzunehmen. Die Vergänglichkeit der Wind und Wetter ausgelieferten Kunst ist gewollt, wird jedoch zum Teil versucht entgegen zu wirken, indem man versucht, sie mit Foto und Film zu dokumentieren und zu bewahren.

Für das Contempory Museum of Art in Los Angeles haben nun Phillip Kaiser und Miwon Kwon Dokumente aus den 60er und 70er Jahren zum Thema Landart zu einer Ausstellung zusammengetragen, die zur Zeit im Haus der Kunst in München unter dem Titel “Ends of earth” zu sehen ist. Gezeigt werden 200 Arbeiten von 100 internationalen Künstlern, darunter Arbeiten von Christo, Les Levine und Richard Long.

Die Tatsache, dass es sich um die erste grosse Museumsausstellung handelt, die sich mit dieser Kunstströmung beschäftigt, macht diese Schau zu etwas Besonderem. Sie ist noch bis zum 20.1.12 zu sehen, täglich (außer Donnerstag) 10-20 Uhr, Donnerstags 10-22 Uhr. In dieser Zeit wächst und vergeht auch das Gras, der Installation “Grass grows” von Hans Haacke neben dem Haupteingang des Museums.

 

Ends of the Earth

Haus der Kunst, Prinzregentstr. 1, 80538 München [ Google Maps ] 11.10.2012 – 20.01.2013

www.hausderkunst.de

Folge uns bei Facebook:

Ähnliche Artikel:

Keine Kommentare

Wie ist deine Meinung dazu?