#bavaria 1. Juni 2016 //

Der längste Drehtag Bayerns

 24 Stunden Bayern

[dropcap]A[/dropcap]m Freitag ist was los im Freistaat. Überall und an allen Orten wird gedreht und zwar für die längste Dokumentation in der Geschichte Bayerns. Daran beteiligt sind an die 100 Filmteams. Eingefangen werden soll das Leben in Bayern und zwar 24 Stunden lang. Ganz nach dem Vorbildern 24 Stunden Berlin und Jerusalem. Aber damit nicht genug. Es ist ein trimediales Projekt, das der Bayerische Rundfunk zusammen mit einem Produktionsteam aus Berlin auf die Beine stellt. Mit daran beteiligt ist auch der Hörfunk und die Onlineredaktion. Denn das Ziel ist es, ein möglichst vielfältiges Bild des Landes darzustellen. Im Fokus steht das ganz normale Leben.

24 Stunden Bayern - Wanderer in den Brandenberger Alpen | Foto: Bayerischer Rundfunk

Wanderer in den Brandenberger Alpen | Foto: Bayerischer Rundfunk

Und auch Ihr könnt Euch am 3. Juni an der Dokumentation beteiligen. Ladet einfach über die BR24 App ( iOS / Android ) bzw. die Projektwebseite Eure Filmsequenzen und Fotos hoch und mit ein wenig Glück werdet ihr Teil des Projektes bei dem auch Regisseure wie Doris Dorrie oder Marcus H. Rosenmüller mitmachen. Parallel dazu werden die originellsten Beiträge von “24 Stunden Bayern” bereits am Drehtag auf den Socialmediakanälen (Facebook, Twitter und Instagram) des Bayerischen Rundfunks geteilt.

Lieber zusehen? Ja, das geht auch

Unter dem Hashtag #24BY könnt Ihr den ganzen Tag verfolgen, was an den unterschiedlichen Orten in Bayern los ist. Um den eigentlichen Film sehen zu können, müßt Ihr Euch allerdings noch ein wenig gedulden. Allein die vom BR beauftragen Filmteams werden an die 1000 Stunden Material produzieren. Die gilt es in den kommenden Monaten zu sichten und in eine zeitliche Reihenfolge zu bringen. Dafür haben die Beteiligten etwa ein Jahr Zeit. Mitte 2017, fast am gleichen Tag, ist dann die Ausstrahlung geplant.

24 Stunden Bayern - Abendhimmel über München | Foto: Bayerischer Rundfunk

Abendhimmel über München | Foto: Bayerischer Rundfunk

Dafür wird der Sender einen Tag und eine Nacht Sendezeit freischaufeln und nichts anderes senden wie die Dokumentation, die die Zuschauer scheinbar zeitgleich durch ihren Tag begleitet. Wir sind auf jeden Fall schon sehr gespannt. Denn wie sagte der Projektregisseur Volker Heise auf der Pressekonferenz: „Wir planen das Unplanbare“.

Wer sich nicht ein Jahr lang gedulden mag und vorher schon ein wenig hinter die Kulissen schauen möchte, dem sei das “Making of 24h Bayern” am Montag, dem 6. Juni 2016 im BR an Herz gelegt.

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